 Abarth Punto Evo  Am Rennsport inspirierte technologische EVOlution Aus der gelungenen Verbindung der Powertrain-Technologie und der Ausarbeitung seitens der Techniker von Abarth entsteht der neue MultiAir-Motor 1.4 16V Turbo mit 165 PS. Seit seiner Präsentation im letzten Jahr auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf haben die Techniker begonnen, die neuen Technologie mit dem Ziel zu „bearbeiten”, die sportliche Leistung zu verbessern und sie ganz und gar im Abarth-Stil zu überarbeiten. Die MultiAir-Technologie kennzeichnet den Beginn einer neuen Ära der Benzinmotoren. Beweis genug dafür ist, dass der neue MultiAir-Motor im Vergleich zum herkömmlichen Benzinmotor mit gleichem Hubraum eine Zunahme der Leistung (bis zu 10%) und des Drehmoments (bis zu 15%) sowie eine markante Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs (bis zu 10%) und der CO2- Emissionen (bis zu 10%) gewährleistet. Das wahre Wesen der MultiAir-Technologie liegt in der neuen elektrohydraulische Ventilsteuerung. Mittels der direkten Luftkontrolle durch die Einlassventile des Motors, ohne Verwendung der Drosselklappe, können Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen gesenkt werden. Das sind die Grundlagen, von denen die Techniker von Abarth ausgegangen sind. Über Studien und zahlreiche technische Versuche gelangte man schliesslich zum innovativen MultiAir-Motor 1.4 16V Turbo mit 165 PS. Die Überarbeitung wurde mit Sorgfalt von den Technikern durchgeführt, die eine neuen und grösseren Garrett-Turbolader verwendeten, um noch sportlichere Leistungen zu gewährleisten: ein maximales Drehmoment von 250 Nm (25,5 kgm) bei 2250 U/min und eine Beschleunigung von 0-100 in nur 7,9 Sekunden. Als echter Sportwagen ist der Abarth Punto Evo mit dem sogenannten Manettino ausgestattet – einem System, das auf Motor, Bremsen und Lenkung wirkt und somit zwei verschiedenen Fahrverhalten der Fahrzeuges ermöglicht, entsprechend des Fahrstils, der für die jeweilige Situation oder die Bedürfnisse am ehesten angemessen ist: supersportlich (Sport) und städtisch (Normal). Der Wahlschalter befindet sich ergonomisch ideal positioniert vor dem Gangschalthebel am Tunnel; der gewünschte Modus wird durch die einfache Betätigung des Hebels (die Wahl wird durch eine Nachricht auf der Instrumententafel angezeigt) aktiviert. Genauer gesagt: wer einen entspannten und vollkommen sicheren Fahrstil bevorzugt, kann die Betriebsart Normal wählen; wer hingegen den sportlichen Einsatz des Abarth Punto Evo bevorzugt, kann einfach den Hebel in die Position Sport verstellen. Auf diese Weise zeigt sich das Fahrzeug noch reaktionsfreudiger und die elektrische Dualdrive-Servolenkung verändert ihre Auslegung, indem die Leistung erhöht wird, was wiederum ein sportlicheres Ansprechverhalten mit sich bringt. Ausserdem wird der Sicherheit mit dem sich automatisch einschaltenden System TTC besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Im Rallye-Stil wird der Fahrer vom Gear Shift Indicator (GSI) begleitet. Es handelt sich um den intuitiven „Kopiloten” im Abarth Punto Evo, der dem Fahrer anhand einer entsprechenden Anzeige auf dem Armaturenbrett den richtigen Moment zum Einlegen eines höheren Ganges vorgibt, um die Verbrauchswerte möglichst gering zu halten. Der MultiAir-Benziner des Abarth Punto Evo ist an ein innovatives Start&Stop-System gekoppelt. Die Vorrichtung steuert die zeitweilige Abschaltung des Triebwerks und dessen nachfolgenden Neustart, während die Betriebsfunktionen beim Halt des Fahrzeugs weiter zur Verfügung stehen. Insbesondere im innerstädtischen Verkehr mit zahlreichen Staus und Stopps vor Ampeln prüfen die Steuerlogiken, ob die automatische Abschaltung des Motors durch das System erfolgen soll, um eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der Schadstoffemissionen von bis zu 10% im Stadtverkehr und bis zu 3,5% im NEDC-Zulassungszyklus zu erhalten. Sobald das Bremspedal losgelassen oder der Gang eingelegt wird, sorgt das System für den rechtzeitigen Neustart des Motors, damit das Fahrzeug wieder unmittelbar auf die Befehle des Fahrers reagieren kann. Wird beim Wiederanfahren an der Ampel der Motor unabsichtlich abgewürgt, springt er sofort wieder an, sobald das Kupplungspedal betätigt wird. „Start&Stop” bietet weitere Vorteile für den Komfort im Fahrgastraum, da es das Ausbleiben von Schwingungen oder Betriebsgeräuschen gewährleistet. Das System kommuniziert mit dem Fahrer, der mittels Anzeigen auf dem Armaturenbrett über den Status informiert wird; zudem kann es durch die Betätigung eines Schalters auf dem Bedienfeld in der Nähe des Lenkrads deaktiviert werden. Das innovative MultiAir-Triebwerk garantiert sportliche Leistungen bei niedrigen Emissionen und geringem Kraftstoffverbrauch. Bei den Tests, die von den Technikern von Abarth durchgeführt wurden, ergaben sich in Anbetracht der Fahrleistungen hervorragende sogar Verbrauchswerte. Der Kraftstoffverbrauch im Stadtverkehr liegt bei 8,1 l/100 km; im kombiniertem Fahrbetrieb sind es 6,0 l/100 km, beim Überlandverkehr 4,8 l/100 km. MultiAir garantiert ausserdem geringe Emissionen und sichert sich die Euro 5 Zulassung mit Emissionswerten von 142 g/km. EVOlution der aktiven und passiven Sicherheit Die Philosophie von Abarth ist die Garantie von sportlichen Leistungen bei völliger Sicherheit. Aus diesem Grund ist der Abarth Punto Evo mit Vorrichtungen ausgestattet, die beste dynamische Eigenschaften auf allen Oberflächen gewährleisten. Aushängeschild ist das System TTC, Torque Transfer Control. Die Vorrichtung verbessert die Übertragung des Motordrehmoments auf die Räder, ermöglicht insbesondere ein optimales Kurvenverhalten und bietet so bei sportlichem Fahrstil maximale Sicherheit und höchsten Fahrspass. Genauer gesagt ist das TTC-System eine Differentialsperre, die das mechanische Differential als Reaktionselement nutzt und das Drehmoment über die Bremsanlage und die gesamte ESP-Sensorik (Radgeschwindigkeit, Lenkwinkel, Giersensor usw.) verteilt. Das TTC-System wird im Sport-Betrieb automatisch aktiviert und die Sperre reguliert sich automatisch entsprechend der dynamischen Eigenschaften. In punkto Sicherheit verbessert der Abarth Punto Evo seine eigenen Standards nicht zuletzt dank 7 Airbags, einschliesslich eines Knie-Airbags für den Fahrer. Er gehört somit zu den wenigen Fahrzeugen, die dieses Extra in allen Ausführungen serienmässig anbieten. Die Bremsanlage des Abarth Punto Evo ist leistungsfähig und effizient. Die an allen Rädern wirkenden Scheibenbremsen sind vorne belüftet und weisen einen feststehenden Brembo-Doppelkolbenbremssattel auf. Die Radaufhängungen folgen einem bewährten Schema von Abarth: vorne handelt es sich um eine McPherson-Einzelradaufhängung während hinten eine Verbundlenkerachse (halb-unabhängige Räder) verwendet wird. Im Vergleich zu herkömmlichen Bremssystemen wurde, dank der Überarbeitung von Abarth, der Torsionsstabilisator vergrössert und die vorderen Federn um 20% starrer gestaltet. Auf diese Weise ist es gelungen, eine optimale Strassenlage und Bodenhaftung zu gewährleisten und dabei gleichzeitig ein hohes Komfortniveau beizubehalten. Am Rennsport inspirierte aerodynamische EVOlution Auch aus ästhetischer Sicht zielte die Überarbeitung des Abarth Punto Evo auf Leistungsverbesserungen ab; den Schwerpunkt bildeten aerodynamischen Aspekte. Im Vergleich zur Fiat-Version wurden die vorderen Stossstangen vergrössert und mit den seitlichen Kotflügelstreifen verbunden. Die vordere schwarze Blende wurde in die Tiefe ausgerichtet, um den seitlichen Luftleitblechen Platz zu machen, die die Luft lenken und korrigieren und somit deutlich zur Verbesserung der seitlichen Aerodynamik beitragen, wobei sie sich an der Rallye-Version inspirieren. Die hintere Stossstange wurde vollkommen überarbeitet und besitzt seitlich integrierte Luftauslässe. Sie ist insbesondere durch den neuen Luftverteiler gekennzeichnet, der den Luftstrom optimal kanalisiert. Im Vergleich Vorgänger wurde der Diffusor stärker herausgearbeitet, um optischer mehr Präsenz zu schaffen und um eine bessere ästhetische Verbindung mit der vorderen Splitter-Stossstange herzustellen. Die Endrohre der Abgasanlage sind doppelt ausgefürht und haben einen grösseren Durchmesser –lein deutliches Tribut an die Geschichte von Abarth. Die Leucheinheiten von Rückwärtsgang und Nebelschlussleuchten wurden ins Zentrum des Diffusors verlagert, wodurch – ebenso wie bei den Formelfahrzeugen – eine neue Signalwirkung entsteht. Die neuen seitlichen Rückstrahler umrahmen und betonen hingegen das Profil des aerodynamischen Profils, beinahe so als wollten sie die LED-Leuchten auf der Heckscheibe widerspiegeln. Der Spoiler wurde vollständig überarbeitet, sowohl bezüglich der Farbe (er hat jetzt dieselbe Farbe der Karosserie, wodurch die Fahrzeuglinie durchgängiger und dynamischer erscheint) als auch – und vor allem – bezüglich des Volumens: die neue verlängerte und verjüngte Form verbessert die Aerodynamik und macht den Abarth Punto EVO noch stabiler. Der „Schnurrbart”-Logoträger wurde vollständig überarbeitet und zeigt sich jetzt dank seines neuen Gitters sportlicher. Ebenso ist das ikonenartige Emblem nicht mehr rund, wie bei dem vorhergehenden Fahrzeugmodell, sondern entspricht wieder der ursprünglichen Ausführung, wie man sie seit je her für das 500er Modell kennt. Die Leisten und die Seitenschürzen sind in Wagenfarbe lackiert und unterstreichen somit den aggressiven Charakter eines sprichwörtlich „auf dem Boden klebenden” Fahrzeugs. Ausserdem wurde die seitliche Grafik mit der vorderen Stossstangen verbunden und verkleinert, um die Proportionen der Seitenteile zu stabilisieren, wodurch die Oberfläche in „Body color” dünner erscheint. Eine weitere Neuheit sind die völlig umgestalteten 17"-Felgen mit Speichen, die sich am Symbol von Abarth, dem Skorpion, inspirieren, der auch auf den Abdeckkappen der Radnabe zu sehen ist. Auch die Innenausstattungen wurden vollständig erneuert. Die verwendeten Materialien erinnern bezüglich Aussehen und Ausführung an den typischen Fahrbahnbelag der Rennstrecken und bringen so das Rennbahngefühl in den Innenraum des Fahrzeugs. Die Mittelkonsole der Bedienungen ist in zwei Teile aufgeteilt und in der Mitte befindet sich das schwarze Radiomodul mit zentralem LCD-Display. Darunter befinden sich, in einem separaten Bereich, die Bedienelemente zur Klimatisierung, während sich im oberen Bereich die Luftdüsen und ein Ablagefach befinden. Die von der Marke Jaeger angefertigten Instrumente bieten grössere Zifferblätter für den Kilometerzähler und den Drehzahlmesser, neue sportlich inspirierte Grafiken und einen neuen mit Leder überzogenen Sonnenschutz mit sichtbaren roten und gelben Nähten. Die Bezugnahme auf die Sitze mit neuen Texturen ist offensichtlich. Sitzfläche und Rückenlehne sind mit weichem Leder überzogen, während Seiten- und Längshalt mit technischem Stoff überzogen ist, um ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Komfort, Luftdurchlässigkeit und Verschleissfestigkeit zu gewährleisten. Es besteht auch weiterhin die Möglichkeit, die Halbschalensitze „Abarth Corse” von Sabelt zu ordern, die am Besten die typischen Merkmale der Sportsitze, wie Leichtigkeit und exzellenten Seiten- und Längshalt, miteinander vereinen.
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