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Fiat Panda 4x4


Eine Million Kilometer an allen Enden der Welt

Im Norden auf den vereisten Pisten im kalten Lappland, wo die Temperatur auf 40 Grad unter Null sinkt. Im Süden unter der brütenden Sonne Südafrikas, wo der atlantische und der indische Ozean aufeinander treffen. Im Westen auf den steilen Bergstrassen der Sierra Nevada in Spanien. Und im Osten auf den Hängen des majestätischen, ewigen Mount Everest.

In diesen eindrucksvollen, unwegsamen Orten hat der Panda 4x4 seine Eignung als "Eroberer" bewiesen, indem er ohne Zögern Tausende von Kilometern mit strengen Tests und ungewöhnlichen Unternehmungen absolvierte. Der kleine "Geländewagen" wurde nämlich an allen vier "Ecken" der Erde auf die Probe gestellt, um seine Robustheit, Charakter und Verhalten vor allem unter Strassenverhältnissen und Klimabedingungen zu prüfen, die häufig bis an die Grenzen gingen. Insgesamt hat der Panda 4x4 in der Entwicklungsphase über eine Million Kilometer bewältigt, bei denen die besonderen Systeme oder Vorrichtungen für die Allradversion erprobt wurden, wobei auch die gründlichen Tests, die bereits am Zweiradantrieb durchgeführt wurden, ein Vorteil waren.

Ein vereister See kurz vor dem Nordpol

In Lappland, weniger als 100 Kilometer vom nördlichen Polarkreis entfernt, liegt das Städtchen Arjeplog, nur ein kleiner Punkt auf der Landkarte Nordschwedens. Und doch hat dieser kleine Ort eine strategische Bedeutung für den Konzern. Hier liegt nämlich inmitten von Wäldern und Seen ein Betrieb von Fiat Auto, in dem die Ingenieure, Techniker und Prüfer alle Modelle erproben, natürlich auch den Panda 4x4.

Südafrika: vom Krüger-Nationalpark zur Kalahari Wüste

An den Grenzen Afrikas, wo sich strahlend weisse Strände und üppige Nationalparks abwechseln und man durch Wüsten, Wälder und Canyons fährt: Solche Landschaften seltener Schönheit waren der Hintergrund für die Tests mit dem Panda 4x4. Der allradgetriebene Superkompakte startete in Pretoria und fuhr über Durban, Kimberley und Upington bis nach Kapstadt - eine Strecke, die wirklich an die Grenzen ging, auf rissigen, manchmal kaum trassierten Strassen. Hier wurde das Auto in allen mechanischen und Karosserieteilen auf die Probe gestellt, wobei besonders die Aufhängungen und der Allradantrieb belastet wurden. Hinzu kam die Umgebung mit Staub und Sand, Temperaturen zwischen 35 und 45 Grad, und das alles in wechselnden Höhenlagen zwischen dem Meeresspiegel und über 1.500 Metern. Die Reise ging weiter bis hinunter zur Küste nach Durban, wo die Feuchtigkeit höchste Prozentsätze erreicht, und dann über die lange, eindrucksvolle Strasse nach Kimberley, das für die Diamantminen berühmt ist. Ohne jegliches Zögern wandten sich die Panda 4x4 dann nach Upington und erreichten 120 km danach den "Augrabies National Park" mit den gleichnamigen, spektakulären Wasserfällen. Inmitten einer Landschaft und Vegetation, die von Köcheraloen, Aloen, Euphorbien und Kameldornakazien geprägt ist, stürzen sie über sechzig Meter in die Tiefe. Schliesslich fuhren die Panda 4x4, die vom Versuchsteam von Fiat Auto gesteuert wurden, geradewegs auf die Kalahari Wüste zu, ein unwegsames Gebiet in den Staaten Botswana, Südafrika und Namibia mit einer Fläche von 700.000 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 1.000 Metern. Sie wird von den Flüssen Okawango, Limpopo und Orange begrenzt. Hier befuhren die kleinen "Offroader" von Fiat bei Temperaturen über 45° die sandigen Strassen, um die Aufhängungen und den Allradantrieb so richtig auf die Probe zu stellen. Nach diesem langen und schwierigen Test, der glänzend bestanden wurde, beendete die Expedition ihre Testfahrt in Kapstadt.

Der Panda 4x4 auf dem Dach der Welt

Zwei Panda 4x4 standen im Mittelpunkt eines abenteuerlichen Test Drive, der in Kathmandu (Nepal) begann und im vorgeschobenen Basiscamp des Everest auf einer Höhe von über 5.000 Metern endete! Das Unternehmen scheint noch aussergewöhnlicher, bedenkt man, dass die beiden Autos nur mit einigen Änderungen an der Kalibrierung des Motorsteuergeräts geändert wurden, um sie an das ortsübliche Benzin anzupassen.

Nach dem Start in der legendären Hauptstadt Nepals fuhren die beiden Panda 4x4 110 km über nicht asphaltierte Landstrasse bis nach Kodari an der Grenze zwischen Tibet und Nepal. Deutlich anders war die Strecke am nächsten Tag, als die "Karawane" Richtung Nyalam fuhr, das sich zu den Ländern des Dalai Lama hin öffnet, um dann nach Tingri weiterzufahren. Hier, auf den Pfaden zwischen Bergen und unberührten Orten, überwanden die beiden Panda 4x4 den Tangula-Pass auf über 5.000 Metern: eine kräftezehrende Fahrt über 180 Kilometer, bei der die beiden Autos ihre ganze Entschlossenheit und Sicherheit unter Beweis stellen konnten.

Am nächsten Tag erreichte das Team Xegar, wo die Panda 4x4 eine Flussfurt bewältigen mussten, um am folgenden Morgen nach Rongbuck mit seinem berühmten Kloster aufzubrechen, einem feierlichen Ort des Friedens und des Gebets, der wie entrückt aus Zeit und Raum wirkt. Hier wurde die Expedition von der lokalen Bevölkerung herzlich aufgenommen, und obwohl kalte Temperaturen und starke Winde herrschten, wurde der Test über lange unebene Strassen fortgesetzt, während im Hintergrund die Wolken den Gipfel des Everest verhüllten. Wenige Kilometer vom Kloster entfernt, aber auf einem unwegsamen, steilen Pfad, liegt das vorgeschobene Basiscamp des Everest, das zum ersten Mal mit einem kleinen "Offroader" auf einer Höhe von 5.200 Metern Höhe erreicht wurde. Alles in allem konnte wohl nichts Extremeres geplant werden, um die Kraft und den "Freiheitsgeist" des superkompakten Allradwagens zu erproben - und dieser reagierte sicher und zuverlässig und erwies sich als treuer, unermüdlicher "Reisegefährte".



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