 Lancia heute  Die Herausforderung, der sich Vincenzo Lancia 1906 stellte, gilt auch heute noch. Die Herausforderung, der sich Vincenzo Lancia im Jahre 1906 in der Überzeugung stellte, der aufstrebenden italienischen Automobilindustrie ein an neuen Ideen und Entwürfen reiches Wissen bieten zu können, gilt auch heute noch. Ihm folgten andere Menschen nach, die diese Herausforderung angenommen haben und sich der Sache Tag für Tag aufs Neue verpflichten. Im Laufe dieses Jahrhunderts hat sich alles geändert: die Gesellschaft, die Lebensweise, die von der Technik gebotenen Möglichkeiten, die Materialien. Das Auto ist zu einem Gegenstand des täglichen Lebens geworden, zu dem praktisch jeder Zugang hat und der zur Sicherstellung unserer Lebensqualität unabkömmlich geworden ist. Die Probleme, die unsere heutige Zeit aufwirft, drehen sich um die Sicherheit, den Umweltschutz, das Recycling, die Mobilität und das Zusammenspiel von Fahrzeug und Umwelt. Eines hat sich allerdings nicht geändert: das Engagement, das Lancia aufbietet, um diesen und allen anderen Erfordernissen rund ums Automobil auf konkrete Weise gerecht zu werden. Stets mit dem Ziel vor Augen, optisch ansprechende und technisch hochmoderne Fahrzeuge zu konstruieren, deren Design, Technologie und Eleganz sich von der Masse abhebt. Das beste Beispiel hierfür sind die folgenden vier Modelle, aus denen sich die Modellreihe des Jahres 2006 zusammensetzt. Lancia Thesis (2001) Der Doppelbegriff „Eleganz und Innovation“ findet seine vollendete automobile Verkörperung im Flaggschiff Lancia Thesis, mit dem Lancia das Thema der Premium-Limousine seinen eigenen Erbanlagen gemäss umsetzt. Es sind die Chromosomen typisch italienischer Handwerkskunst und der Fähigkeit, der fortschrittlichsten Technik ein Gesicht zu verleihen. Das gilt für das Wohlbefinden, das edle Materialien verschaffen, die nicht nur ansprechend aussehen, sondern sich auch gut anfühlen. Oder für das fortschrittliche Umsetzungskonzept von Informatik und Telematik, die an Bord des Lancia Thesis im Handumdrehen die Wünsche der Insassen erfüllen. Denn nicht der Mensch hat sich der Maschine anzupassen, sondern die Maschine dem Menschen. Der Lancia Thesis ist dem anspruchsvollsten Marktsegment und damit einem Kunden zugedacht, der die vollständige Beherrschung von Komfort und Bordaktivitäten auch dann beibehalten möchte, wenn er sich nicht am Steuer befindet, beginnend bei der Aufteilung des Innenraums, über das Klima bis hin zur – beruflichen oder privaten – Nutzung der Kommunikationsmittel und dem Zugriff auf die Medien. Seit diesem Jahr ist die jüngste Modellversion im Handel, die mit einem neuen 2.4 Multijet-Motor mit 185 PS, einer noch erleseneren Innenausstattung und originellen äusseren Stildetails ausgestattet ist. Abschliessend sei noch erwähnt, dass der Entwicklung des Lancia Thesis das im April 1998 auf dem Turiner Automobilsalon präsentierte Concept Car Dialogos zu Grunde liegt. Lancia Phedra (2002) Ein exzellentes Beispiel für die feine italienische Lebensart ist der Edel-Van Lancia Phedra. Sein alle Sinne ansprechendes gedämpftes Interieur besticht durch die Sorgfalt der Detailverarbeitung und lädt die Insassen zum geselligen Reisen ein. Mit seiner Komfort-, Telematik- und Sicherheitsausstattung ist er in seiner Kategorie führend (im Jahr 2004 errang das Modell im Euro NCAP-Crashtest fünf Sterne). Damit sind viel Komfort und stilistische Raffinesse angesagt, aber auch Fahrleistungen, die den Lancia Phedra an die Spitze seines Segments stellen. Verdienst seiner Triebwerke, die in jeder Situation viel Fahrvergnügen verbunden mit einem sparsamen Verbrauch bieten: 2.0 JTD 16v mit 108 PS (nur mit hydraulisch betätigtem Automatikgetriebe), 2.0 JTD 16v mit 120 PS sowie 2.0 JTD 16v Euro 4 (mit DPF) mit 136 PS (nur mit Handschaltgetriebe). Lancia Ypsilon (2003) Der Lancia Ypsilon wendet sich an einen distinguierten Kunden, der in einem Erzeugnis die Exklusivität sucht. Sein originelles Design, das sich am Ardea aus dem Jahr 1939 inspiriert hat, ist hochaktuell und entspricht der Forderung nach sinnlichen und weichen Formen. Ein Anspruch, den auch der Innenraum erfüllt: sein stilvolles Ambiente spricht alle Sinne an, ist praktisch und modern zugleich und verwöhnt die Insassen jederzeit mit höchstem Komfort. Einen Beitrag hierzu leisten auch die sorgfältige Detailverarbeitung, die hochwertigen und einem Luxusauto gebührenden Materialien sowie die raffinierte Abstimmung von Karosseriefarben und Farben der Bezugsmaterialien – Eigenschaften, die für dieses Segment einzigartig sind und aus dem „Ypsilon“ ein echtes Designerprodukt machen. Seit der Markteinführung (2003) ist die Modellreihe des Lancia Ypsilon kontinuierlich durch neue Versionen erweitert worden. Die Farben spielen dabei eine ganz besondere Rolle, zumal sie seit jeher zu den besonderen Kennzeichen dieses Modells gehören. Für den Lancia Ypsilon ist die Farbe nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch wesentlicher Bestandteil der seiner Entstehung zu Grunde liegenden Philosophie, zu deren formenden Elementen Eleganz, betörende Aufmachung, Persönlichkeit, Verspieltheit, Esprit, Stil und Individualität zählen. Der Lancia Ypsilon ist darüber hinaus Garant für ein stets vorhersehbares Strassenverhalten wie auch für ein müheloses und rundherum angenehmes Handling. Dass dem so ist, verdankt er nicht zuletzt seinen Motoren. Vier Antriebsaggregate stehen zur Wahl. Zunächst einmal die bewährten 1.2 mit 60 PS und 1.2 16v mit 80 PS Leistung, die Beweis dafür sind, dass sich Fluidität und Drehfreudigkeit mit relativ kleinen Hubraumgrössen vereinbaren lassen. Ausserdem der drehfreudige 1.4 16v mit 95 PS und der bahnbrechende 1.3 16v Multijet mit 70 PS, die beide mit einem Schaltgetriebe bzw. einem als „Dolce Far Niente“ bezeichneten sequenziellen Halbautomatikgetriebe lieferbar sind. Es ist also nicht übertrieben zu behaupten, dass jeder Kunden genau den Lancia Ypsilon haben kann, der am besten seinen Bedürfnissen und seinem Geschmack entspricht. Die Baureihe des neuen Modells ist eine der vollständigsten des gesamten Segments. Hierzu tragen auch die zahlreichen individuellen Gestaltungsmöglichkeiten bei, die sich bei dem „kleinen Flaggschiff“ auf die stolze Zahl von 555 Personalisierungsoptionen belaufen. Diese ergeben sich aus der Verbindung von elf Karosseriefarben, sechs verschiedenen Bezugsmaterialien (in acht unterschiedlichen Farben) und fünf verschiedenen Leichtmetallfelgen-Ausführungen (die aus der Lineaccessori inbegriffen). Hinzu kommt das Optional „b-color“, das die Eleganz und Raffinesse dieses Erfolgsmodells gelungen unterstreicht. Ganz gleich, für welche Version und Personalisierung der Kunde sich entscheidet, mit seiner Ausstrahlung und Originalität macht der Lancia Ypsilon immer eine gute Figur und besitzt genau jenes Flair, für das Italien in aller Welt berühmt ist. Die Kollektion des Lancia Ypsilon wird nunmehr durch eine ausgesprochen dynamische und zugleich trendige Version namens MOMO Design bereichert. Sie ist das Ergebnis der Partnerschaft zwischen Lancia und dem Centro Stile MomoDesign, deren gemeinsame Nenner Designinnovation, Verwendung von Avantgarde-Materialien und Liebe zum Detail sind. Lancia Musa (2004) Der Lancia Musa, dem das Konzept der „italienischen Gastlichkeit“ zu Grunde liegt, gemäss dem man Gast und nicht Insasse ist, lädt dazu ein, die Lebensfreude an Bord eines in seinem Segment einzigartigen Fahrzeugs zu geniessen. Zweifellos handelt es sich um einen Luxusartikel, der allerdings niemals ins Protzige abgleitet, denn er ist für Menschen gedacht, die das Leben geniessen möchten und gerade deshalb auf echte Funktionalität Wert legen. Der Lancia Musa steht für Stilgefühl, Herzlichkeit und Grosszügigkeit und bringt damit die Ingredienzen italienischer Gastfreundschaft in die Welt des Automobils. Stilgefühl ist beim Lancia Musa gleichbedeutend mit erlesenen, wohlproportionierten Formen, elegant kombinierten warmen Farbtönen, edlen Details und hochwertigen Materialien. Er hat sowohl für den Stadtverkehr als auch für lange Strecken genau das richtige Mass: Mit einer Länge von 3,99 Metern, einer Breite von 1,70 Metern und einer Höhe von 1,66 Metern setzt das Modell einen neuen Massstab in diesem speziellen Kompaktwagensegment. Seinen Gästen bereitet der Lancia Musa einen herzlichen Empfang. Das Glasschiebedach „GranLuce“, das lichtdurchflutete Ambiente, die angenehme Beschaffenheit der Oberflächen, der Komfort der ergonomischen Sitze und die Klimaautomatik sorgen dafür, dass sich der Aufenthalt an Bord stets angenehm gestaltet. Von Ergonomie und Komfort zeugen auch die erhöhte Sitzposition auf dem Fahrerplatz, die Bedienelemente und die modular verstellbaren Sitze, die bis zu 32 verschiedene Positionen einnehmen können (einschliesslich der einzigartigen „Chaiselongue“-Stellung). Grosszügigkeit ist dagegen das Stichwort für die Technologie des Lancia Musa. Er wartet mit leistungsstarken Motoren auf, die für ein entspanntes, zwangloses Fahren sorgen. Hierzu zählen drei Multijet-Turbodiesel: der 1.9 mit 100 PS mit einer fülligen, elastischen Leistungsabgabe, der sich in jeder Situation als guter Partner erweist, sowie die beiden 1,3-Liter-Aggregate mit 70 bzw. 90 PS, die in Kombination mit dem sequenziellen Halbautomatikgetriebe „Dolce Far Niente“ perfekte Begleiter im Stadtverkehr sind. Der drehfreudige 1.4 Fire Benzinmotor mit 95 PS Leistung ist dagegen ideal für Fahrer, die weniger Kilometer zurücklegen. Abgerundet wird das Programm durch das mit Partikelfilter ausgerüstete 90 PS starke 1,3-Liter-Aggregat, das der Forderung nach einem umweltschonenderen Betrieb gerecht wird.
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