
Margarethen News, Abarth

Olivier Burri 8. bei der Monte
Der Bern-Jurassier Olivier Burri beendet die diesjährige Rallye Monte Carlo mit seinem Abarth Grande Punto S2000 auf dem 8. Rang. Die Traditionsrallye machte ihrem legendären Ruf dieses Jahr alle Ehre, sie war geprägt von sehr schwierigen Strassenverhältnissen und vielen Ausfällen.
“Voila, geschafft!”, strahlte ein sichtlich erschöpfter Olivier Burri nach der Zielankunft am Samstag um 01.45 Uhr im Hafen von Monte Carlo. Für den erfahrenen Schweizer Rallye-Piloten war es bereits die elfte Teilnahme im Fürstentum und das fünfte Resultat in den Top-8. Doch die diesjährige Monte war härter als alle, die er zuvor absolviert hatte. “Die Strassen waren unberechenbar, fast nach jeder Kurve gab es wieder andere Verhältnisse. Bei sehr viel Eis, Matsch und Schnee und Geschwindigkeiten von bis zu 170 km/h grenzte es teilweise an Zauberei, das Auto überhaupt auf der Strasse halten zu können. Die Reifenwahl wurde zu einem fast unlösbaren Rätsel und Fehlentscheidungen wurden gnadenlos mit unglaublich hohen Zeitverlusten im Minutenbereich bestraft. Zudem waren das Tempo der Spitzenfahrer und die Leistungsdichte im Feld unglaublich hoch, meiner Meinung nach noch höher als in der WRC. Unter diesen Umständen und vor dem Hintergrund der extrem vielen Ausfälle bin ich mit dem Resultat zufrieden”. Weniger als die Hälfte der gestarteten Teams erreichten das Ziel, auch viele der Favoriten mussten sich dieses Jahr der Monte geschlagen geben. Prominente Ausfälle hatte mit Luca Rossetti und Toni Gardemeister auch die Abarth-Armada zu beklagen. Bester Abarth-Fahrer im Ziel war Werks- Stammfahrer Giandomenico Basso auf dem 5. Rang, gefolgt von Anton Alén auf dem 6. Gewonnen hat diese seit vielen Jahren härteste Rallye Monte Carlo der Nachwuchs-Fahrer und Lokalmatador Sébastien Ogier bei seinem ersten Auftritt in einem S2000. Herzliche Gratulation! Die
Fiat AUTO Press Schweiz ·
Montag 26. Januar 2009
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